Der verlorene Sohn - Ein ganz spezielles Filmprojekt


Während der Erstkommunionsvorbereitung hat heuer eine Kindergruppe ein ganz spezielles Projekt verwirklicht.

Die Geschichte vom verlorenen Sohn war eines der Themen der Vorbereitungszeit und so entschlossen fünf Kinder das Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium in einem kleinen Film zu veranschaulichen.

Thomas Strasser war so nett, uns einiges über das "Making-Of" zum Film zu berichten:
Ein Thema der Erstkommunions-Vorbereitung war die Geschichte vom verlorenen Sohn.
In der Stunde am 30. Jänner haben sich David, Jakob, Jonas, Michael und Moritz mit der Geschichte auseinandergesetzt und darüber diskutiert.

Anschließend wurde besprochen, wie man einen Film darüber drehen könnte.
Die Fünf diskutierten, welche "Szenen" aus ihrer Sicht entscheidend wären, damit man die Geschichte später auch versteht. Die Kinder haben dann die einzelnen Szenen geplant und jeder hat zwei zufällige Lego-Figuren erhalten und dann ist es auch schon losgegangen.

 

 

Für jede Szene haben sie eine eigene Kulisse aus Lego aufgebaut.
Die einzelnen Szenen sind dann wie bei "handgemachten" Lego-Filmen üblich, auf ziemlich langwierige Art und Weise" gefilmt worden.
Jeder hat "seine" Figuren in der Szene, wie vorher besprochen, aufgestellt.
Anschließend ist die Kamera so positioniert worden, dass sie die Szene gut erfasste und es wurde davon ein Foto geknipst. Im Anschluss wurden die Figuren ein ganz kleines Stück weiterbewegt und das nächste Foto ist gemacht worden. Das Ganze haben die Kids dann so lange wiederholt, bis die gesamte Szene durchgespielt worden ist.

Dabei haben die Fünf alles selbst gemacht - bis auf das "Abdrücken" bei der Kamera. Da haben sie sehr schnell festgestellt, dass das "ziemlich fad" ist und wohl auch von jemand anderem gemacht werden kann.

Dabei haben die fünf ziemlich viel Ausdauer und Ehrgeiz bewiesen: sie haben in mehr als 2 1/2 Stunden Arbeit an die 1.200 Bilder gemacht, die dann inkl. Vor- und Abspann den 2:47 Minuten Film bildeten.


Die Pfarre möchte sich auf diesem Weg sehr, sehr herzlich bei David, Jakob, Jonas, Michael, Moritz, Miriam und Thomas für ihr Arrangement bedanken, die mit dem Film ein wirklich tolles, einzigartiges Projekt ins Leben gerufen haben.

Wir werden euch auf alle Fälle für den nächsten Oskar vorschlagen Zwinkernd