Was gibt mir Halt? Was lässt mich zur Ruhe kommen?

 


Letzthin war ich ein paar Tage in Südtirol zum Radfahren. In den Bergen kommt es darauf an, auf den eigenen Rhythmus zu hören und nicht über die eigenen Kräfte zu fahren. Denn am nächsten Pass spürt man die „Sünden“ vom vorhergegangenen Pass. Wobei hier mit „Sünden“ gemeint ist, dass man übertrieben und zu viel an Kraft verbraucht hat, über die eigenen Verhältnisse gefahren ist, seine Reserven angetastet und geschädigt hat. Dieses Radfahren in den Bergen wird mir zum eigenen Gleichnis für mein eigenes Leben.

Wo übertreibe ich etwas in meinem Leben, was raubt mir viel Kraft, wo lebe ich über meine Verhältnisse (sei es finanziell, körperlich oder seelisch), wo taste ich meine Reserven an und schädige mich selbst?
Aber mindestens so wichtig ist, ob ich mich auf der richtigen Straße befinde, ob ich mich bei der Weggabelung richtig entschieden habe. Viele Entscheidungen in unserem Leben beeinflussen den weiteren Weg, oft sind es sogar schon Umstände die vor unserer Geburt liegen. Oder die Zeit in die wir geboren wurden.
In unserer Zeit, so scheint mir, ist der große Wahlspruch: “Yes we can!“ Alles erscheint möglich. Die Gestaltung des Moments erscheint vielfältig wie noch nie. Die Folgen sind immer größere Unverbindlichkeiten. Die Welt wird ein Dorf und mein Dorf wird zur Welt. Eine geschäftige Ruhelosigkeit macht sich breit.
 

 

Aber was gibt mir Halt?
Was lässt mich zur Ruhe kommen?


Ruhe ist ein Begriff deren Sinn uns entgleitet, außer es geht um Schlaf. Aber ruhig sein, ruhig werden, innehalten, aussteigen aus den vielen Möglichkeiten und einfach nur sein im wachen Zustand? Wer plant in seinen Tag auch noch Ruhezeiten ein. Eine stille Zeit um nachzudenken und zu reflektieren, ja um Kräfte zu sammeln. Denn eines habe ich beim Radfahren gelernt, ich kann auch mal über meine Kräfte fahren, wenn dann die Pausen stimmen. Aber um Ruhe zu finden, muss ich eine Perspektive haben die mir Ruhe gibt. Gott ist mein Schöpfer und ich kann nicht tiefer fallen als in seine Hand. Er hält seine Hand über mir, zu ihm kann ich kommen so wie ich bin und ich kann meine Sünden, (wo ich zu viel an Kraft brauche, auf dem falschen Weg bin) zu ihm bringen. Meine Lasten, die ich zu tragen habe, trägt er mit, wenn ich ihm meine Sorgen in einem Gebet zuflüstere und meine Bitten sage, so haben wir die Zusage, dass er antworten wird.
Ruhe zu finden hat damit zu tun, Kontrolle abzugeben, die eigenen Gedanken durch andere Gedanken prüfen zu lassen. Gottes Wort, die Bibel, wurde uns dazu geschenkt.
Gottes Gedanken sind nicht meine Gedanken, aber als Schöpfer kennt er meinen seelischen Bauplan und weiß in welche Richtung mein Herz und mein Blick gelenkt werden soll.
So wünsche ich uns allen nicht nur in der Urlaubszeit, Ruhezeiten sondern jeden Tag Ruhe in der Gegenwart Gottes.

 

Bericht: Manfred Schmidhuber

 

 

 

Benefiz Mittelalterfest Sipbachzell - 2017

 
Wenn man vom 23 - 25. Juni durch Sipbachzell fuhr, glaubte man sich in eine andere Zeit versetzt.
Rund um unsere Kirche, lagerten stattliche Ritter und deren Knappen, jede Menge Gaukler und viele Schausteller mit ihren Ständen.
Der Verein für Mittelalterfeste veranstaltete zum zweiten Mal das erfolgreiche Benefiz-Mittelalterfest rund um unsere Kirche. Auch dieses Jahr war dieses Spektakel wieder ein Highlight für Groß und Klein.

Weiterlesen: Mittelalterfest Sipbachzell 2017

Ausflug der Mütterrunde zur Landesgartenschau

 

 

Am Samstag, den 24. Juni fand wieder unsere jährliche „Weiberroas“ statt. Somit ließen wir wieder unser Mütterrunden-Jahr gemütlich ausklingen.
Diesmal mussten wir nicht weit fahren, da wir die Landesgartenschau in Kremsmünster zum Anlass nahmen und gemeinsam einen wunderschönen Sommertag verbrachten.

Fasten ist....

 

.... weniger eine Frage der religiösen Vorschriften als der Freiheit und Verantwortung. Es bedeutet einen Verzicht, zu dem wir uns überwinden müssen. Das kann anregen zur kritischen Prüfung der eignen Bedürfnisse und öffnet den Blick für die Bedürfnisse anderer. So führt Fasten zum – wirklichen – Teilen: vom Eigenen abgeben, damit andere über mehr Mittel zum Leben verfügen. Darum sammeln Tausende KFB-Frauen unter dem Slogan „teilen spendet zukunft“ in den Pfarren und bei Suppenessen während der Fastenzeit für benachteiligte Frauen in Asien, Lateinamerika und Afrika. Teilen ist der Ausdruck ihrer Solidarität.

 

Im von den Folgen eines Bürgerkriegs geprägten Nepal haben Frauen und Mädchen oft keine Chance auf Bildung und finden sich in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen wieder. Selbst in ihrem eigenen Zuhause werden sie häufig Opfer von Gewalt. Die Partnerorganisation der Aktion Familienfasttag, Nepal Mahila Bishwasi Sangh (NMBS), setzt sich seit vielen Jahren für Bildung und Bewusstseinsarbeit für Frauen und Mädchen aus allen Regionen Nepals ein und betreibt in der Hauptstadt Kathmandu ein Krisenzentrum, wo Frauen in akuten Notsituationen untergebracht und betreut werden. Jedes Jahr finden hier mehr als 500 Frauen und Mädchen neuen Halt im Leben.


Die 37-jährige Heera Thapa ist eine von ihnen. Aus Angst um die Sicherheit ihrer Familie floh sie – damals Analphabetin – während des Bürgerkriegs nach Kathmandu, wo sie Unterschlupf in einem Slum fand. Ein Interview im Radio machte sie auf Nepal Mahila Bishwasi Sangh aufmerksam.

Das hat ihr Leben verändert. In Trainings lernte sie lesen, schreiben und verstehen, wie wichtig Bildung ist. Heute betreibt sie eine kleine Kantine an einer Hochschule und unterstützt selbst benachteiligte Frauen und Kinder als Sozialarbeiterin. Sie wohnt noch immer im Slum, wo sie den Ärmsten am nächsten ist. Ihr jüngster Erfolg: der Staat hat auf ihr Betreiben hin eine Krankenstation im Slum eingerichtet. „Früher war ich sehr schüchtern“, erklärt Heera Thapa: „ Jetzt ist es mein Ziel, mich soweit fortzubilden, dass ich studieren kann. Ich möchte dann mit alleinstehenden und älteren Frauen arbeiten“.
Info: Heera Thapa ist auf dem Plakat zur diesjährigen Aktion abgebildet (Frau in der Mitte der abgebildeten Frauengruppe)


Am Fastensonntag, dem 5.3.2017,  laden wir wieder zum Gottesdienst und danach zum beliebten Suppenessen in den Pfarrsaal ein. Weiters wird am Freitag, den 10.3.2017 in der Zeit von 9-12 Uhr beim Kaufhaus Grabner Fastensuppe angeboten.
Stärken Sie sich mit einer unserer kräftigen und wohlschmeckenden Suppen und spenden Sie für die Aktion Familienfasttag, die rund 100 Frauen-Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika fördert. Frauen erfahren, dass sie Rechte haben: auf Bildung, auf Gesundheit, auf eine Leben ohne Gewalt, auf faire Arbeitsbedingungen und politische wie ökonomische Teilhabe.



Spenden an:


Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs
IBAN: AT83 2011 1800 8086 0000
BIC: GIBAATWWXXX
Die Aktion Familienfasttag trägt das Österreichische Spendengütesiegel.
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Unter der Registrierungsnummer SO 1500 finden Sie uns auf der Liste der begünstigten SpendenempfängerInnen des Finanzministeriums.




Ein ganz besonderes Spektakel - Benefiz Mittelalterfest Sipbachzell

 
Erstmals wurde heuer vom 24. bis zum 26.Juni, rund um die Kirche, ein Mittelalterfest veranstaltet.
Organisiert wurde dieses Fest dabei durch "Maximus" Gebesmair, der den Mittelalterverein Sipbachzell gründete und der viele Schausteller und Mittelaltergruppen hierzu nach Sipbachzell holte. Mittelalterliche Küche, Granitbier im Krug, Schaukämpfe, Feuershows und Zaubervorführungen waren nur einige der Attraktionen die zahlreiche Besucher in unser kleines Örtchen lockten

Weiterlesen: Mittelalterfest Sipbachzell 2016

Ein tolles Firmerlebnis auf Schloss Klaus.

 

Am Donnerstag  den 7.März 2016 machten wir uns (die Firmlinge) voller Motivation auf den Weg nach Klaus. Dort im Schloss angekommen, konnten wir sofort unsere Zimmer beziehen.
Wir lernten auf Schloss Klaus vieles über die Schöpfung, die Bibel und das Christsein. Auch auf die Gemeinschaft  wurde dabei besonders viel Wert gelegt.

Außerdem kam einen Tag nach unserer Ankunft noch eine andere Firmgruppe aus Niederösterreich zu uns dazu. Wir hatten mit ihnen sehr viel Spaß und auch die eine oder andere Freundschaft wurde dabei geschlossen.
Nach dem leckeren Mittagessen hatten wir jeden Tag für mehrere Stunden Freizeit und konnten diese gemeinsam verbringen. Dabei spielten wir viele Gemeinschaftsspiele im Schloss aber auch im Freien. Trotz des eher schlechten Wetters hatten wir auch bei den Gruppenspielen an der frischen Luft viel Spaß.


Am Sonntag, nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen und der Verabschiedung unserer neu gewonnenen  Freunde aus Niederösterreich, fuhren wir wieder nach Hause.
Es war eine lustige und nette Zeit mit vielen Erlebnissen, die wir sicher so schnell nicht mehr vergessen werden, jedoch waren wir auch wieder froh als wir zuhause waren. Nun sind wir gut vorbereitet und freuen uns schon sehr auf die Firmung, welche heuer am 19. Juni stattfindet.


Bericht Fabian Wiesmair

LINK:   Homepage Schloss Klaus (Checkpoint)
 

 

 

Firmvorbereitung  - Ein weiterer Schritt Richtung "Erwachsen werden"

 

Seit einigen Wochen stecken wir schon wieder mitten in der Firmvorbereitungszeit.
18 junge Menschen, entscheiden sich heuer für den gemeinsamen Weg mit Gott.
Wie jedes Jahr gibt es wieder 8 Themenabende, an denen sich die Firmlinge auf das große Ereignis am 19.Juni vorbereiten. 

Aufgeteilt in zwei Gruppen werden in den Gruppenstunden verschiedene Inhalte behandelt, die anschließend offen diskutiert werden.
Meist haben die Jugendlichen andere Sichtweisen, andere Meinungen zu den verschiedenen Angelegenheiten.
Genau diese "andere"  Perspektive der Firmkandidaten, ist Ausgangspunkt lebhafter Diskussionen.

Themen wie:

Der Glaube - Damals und Heute - Gibt es Unterschiede ? - Haben sich die Zeiten wirklich so sehr verändert ?

Die Schöpfungsgeschichte der Bibel vs. Evolutionsdarstellung der Wissenschaft - Was soll ich da noch glauben ?

Der Heilige Geist - Wer oder Was ist er ?  -  Einmal zum Mitnehmen bitte !!!

 

Diese und noch viele andere Inhalte beschäftigen uns während der Vorbereitungszeit, aber natürlich darf dabei der Spaß auch nicht zu kurz kommen.

Am Sonntag, den 6. März hat auch die Pfarrgemeinde erstmals die Gelegenheit, die "neuen" Firmlinge beim Vorstellungs-Gottesdienst kennen zu lernen.
Auch heuer wieder, laden wir Euch sehr herzlich zur Agape, am 26. März nach der Auferstehungsfeier ein.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.